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1990 wurde das Performanceprojekt wip (work in progreß) von Eva
Mennel
und Andrew Holland in St. Gallen gegründet um einen grenzüberschreitenden
Austausch zwischen Tanz, Musik, Theater, Literatur und bildender Kunst
zu
ermöglichen. 1994 entstand aus der Idee des Grenzüberschreitenden
das
Tanztheater wip. Wir wählten bewußt unkonventionelle Aufführungsorte
(z. B. Frauenbad Drei Weihern)
um die gewohnte Beziehung von Publikum und
Darsteller aufzuheben und die Authentizität der Darbietung zu verstärken.
Seit der Gründung produzieren wir jährlich ein Tanzprojekt.
In den letzten zwei
Produktionen (Tanzkonzert
I + II) begann
die Auseinandersetzung mit Neuer Musik:
Die Parallelen zwischen Musik und Tanz liegen auf der Hand. Wie der
Tanz hat
auch die Musik die Fähigkeit, das Unsichtbare sichtbar zu machen.
Klänge,
Tonfolgen, Bewegungen können wahrgenommen werden. Grenzüberschreitung
zwischen Innigkeit und Expressiven, zwischen Innen und Außen,
zwischen Stille
und Bewegung, Leere und Fülle überwinden, spielerisch überwinden.
"Tanz als zeitgenössische Kunstform ist für mich kontinuierliches
Forschen. Ein
immer neues entdecken von Bewegungs- und Ausdrucksmöglichkeiten
in der
Wechselwirkung von Innen und Außen." E.M.
Lebenslauf von Eva Mennel
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